Allianzen und Rivalitäten des Star Trek Universums


In Star Treks weitläufigem Universum aus Freunden, Feinden und allem, was dazwischen liegt, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen, Meinungsverschiedenheiten oder gar Krieg zwischen den Welten. Von den rücksichtslosen Romulanern bis hin zu den todbringenden Klingonen ist es schwierig zu sagen, welche Rassen Verbündete sind und welche es auf einen bösartigen Kampf auf Leben und Tod anlegen. Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Allianzen und Rivalitäten im Universum vor Star Trek: Picard.

Der Warp-Antrieb

Beginnen wir mit dem (möglicherweise) wichtigsten Moment in der Star-Trek-Geschichte, der Erfindung des Warp-Antriebs auf der Erde. Nachdem Picard und die Besatzung der Enterprise-D entdeckten, dass die Borg von 2372 an schnell in die Vergangenheit gereist waren und die Erde assimiliert hatten, jagten sie eine flüchtende Borg-Sphäre durch einen Wirbel…

Sie landeten im Jahr 2063, kurz bevor Zefram Cochrane den ersten Warp-Antrieb der Erde fertigstellte. Ein Rückschritt im wahrsten Sinne des Wortes! Während die Borg versuchten, die Enterprise-D zu assimilieren und mit ihrer Deflektorschale nach Verstärkung zu rufen, verführte die Borg-Königin auch Data, um Zugang zum Schiff zu bekommen. Glücklicherweise verriet Data die Königin eiskalt und riss einen Kraftstofftank auf. Während dies alles passierte, testete Zefram Cochrane zum ersten Mal den Warp-Antrieb und zog die Aufmerksamkeit der zukünftigen spitzohrigen Verbündeten der Erde – der Vulkanier – auf sich. Während die Vulkanier den ersten Kontakt mit der Menschheit aufnahmen, gelang es Picard und der Besatzung, den Planeten zu verlassen und unentdeckt auf ihre eigene Zeitachse zurückzukehren.

Vereinigte Föderation der Planeten

Später in der Zeitachse brach im Jahr 2156 ein Krieg zwischen der Erde und Romulus aus, als eine romulanische Invasionsflotte mit der USS Patton kämpfte. Einige Jahre später schlossen sich die Menschheit, die Vulkanier, die Andorianer und die Tellariten vorübergehend zusammen, um den Konflikt im Jahr 2160 schließlich siegreich zu beenden. Bald darauf wurde die Idee eines einheitlichen Planetenstaates populär, und die Vereinte Föderation der Planeten wurde im Jahr 2161 gegründet. Die Föderation zog schnell weitere Rassen an, wobei die Denobulaner, Rigelianer und Coridaniter die ersten Gruppen waren, die sich anschlossen.

Vulkanier

Dank ihrer Entscheidung, eher der Logik als den Emotionen zu folgen, könnten die Vulkanier wie eine kalte und unversöhnliche Rasse erscheinen. Doch zum Glück haben sie einen sehr weichen Kern – sieh dir nur Spocks Freundschaft mit Kirk an! Picard wurde in der zweiteiligen Episode „Wiedervereinigung“ einmal zu Romulus geschickt, um herauszufinden, ob der vulkanische Botschafter in das Romulanische Reich übergesiedelt war. Der legendäre Logik-Meister versuchte, die Romulaner und Vulkanier dank ihres gemeinsamen Erbes wieder zu vereinen. Doch nachdem Spock eine geheime romulanische Verschwörung zur Besetzung von Vulkan abwenden konnte, überredete er Picard, ihn zurückzulassen, damit er versuchen konnte, ihre Gesellschaft von innen heraus zu verändern. Aww, toll gemacht, Spock!

Klingonen

Die Klingonen waren schon immer eine gewalttätige, kriegerische Rasse, die ihre Territorien mit eiserner Faust heftig verteidigte. Picard ist ihnen während seiner Zeit als Kapitän der Enterprise unzählige Male begegnet. Am bemerkenswertesten war aber der Vorfall, als er während der Episode „Der Kampf um das klingonische Reich“ im Jahr 2367 kurzzeitig in den klingonischen Bürgerkrieg verwickelt wurde. Nachdem sie versucht hatten, einen Streit zwischen zwei klingonischen Häusern beizulegen, wurde Picard und Commander Worf schnell klar, dass die Romulaner und ein Handvoll Klingonen zusammenarbeiteten. Die Enterprise musste sorgfältig durch die Situation navigieren, um zu beweisen, dass die Romulaner beim Heraufbeschwören eines Krieges zwischen zwei klingonischen Häusern ihre Hände im Spiel hatten. Letztendlich halfen Picard und die Enterprise dabei, die Ehre von Worfs Familie wiederherzustellen und den Bürgerkrieg zu entschärfen. All das an einem Arbeitstag!

Romulanisches Sternenreich

Bevor die humanoiden Romulaner schließlich ein unsicheres Bündnis mit der Vereinigten Föderation der Planeten bildeten, waren sie jahrzehntelang eine feindliche Kraft im Universum. Nachdem der Krieg zwischen dem Bündnis und Romulus 2160 nach der brutalen Schlacht von Cheron endete, wurde zwischen den beiden Mächten eine neutrale Zone ausgehandelt – wenn eine Seite die Zone betreten sollte, bedeutete dies erneut den sofortigen Ausbruch des Krieges. Von 2160 bis 2266 betrat keine Seite die neutrale Zone der Romulaner. Im Jahr 2266 besiegte Captain Kirk ein romulanisches Schiff – diese letzte Schlacht schien die katastrophale Rückkehr zum totalen Krieg abgewendet zu haben.

Romulanische Klone und Star Trek Nemesis

Als das romulanische Reich Jean-Luc Picard klonte, um einen Spion innerhalb der Föderation zu haben, halfen sie versehentlich dabei, die Friedenszeit in der Zukunft zu schmieden, indem sie den Klon (Shinzon genannt) in die Dilithium-Minen auf dem Planeten Remus verbannten.

Nachdem ein älterer Shinzon von den Remanern aufgezogen worden war, führte er 2379 einen Putsch durch, indem er den romulanischen Senat ermordete, bevor er versuchte, die Föderation zu vernichten, um die Remaner vollständig zu befreien. Während dieses ganze Szenario für Picard beunruhigend war (der Kampf gegen seinen eigenen Klon forderte offensichtlich seinen Tribut), gelang es der Besatzung der Enterprise-E, Shinzon und die Remaner mit Hilfe der romulanischen Flotte zu besiegen – was für Picard und die Föderation eine große Überraschung war. Auch wenn die Föderation und die Romulaner nur ein wackeliges Bündnis geschlossen hatten, war es dennoch ein Bündnis.

2387 erwiderte Jean-Luc Picard den Gefallen, indem er heldenhaft die größte Rettungsflotte der Geschichte anführte, um die flüchtenden Zivilisten zu retten, als Romulus von einer Supernova bedroht wurde. Obwohl der Planet zerstört wurde, kamen die Überlebenden des romulanischen Sternenreichs im Jahr 2399 wieder zusammen, um einige mysteriöse Experimente an Ex-Mitgliedern des Roboterkollektivs Borg anzutreiben, die dem Schwarm entkommen waren.

Diese Ereignisse sind der am weitesten entfernte Punkt in der Zeitleiste, den die Serie bislang dargestellt hat; sie gehen mutig weiter, als es je ein Star-Trek-Teil zuvor gewagt hat.

Borg

Die Borg sind eine kybernetische Rasse von Drohnen, die alle in einen kollektiven Schwarm-Geist eingebettet sind, der von einer Borg-Königin kontrolliert wird. Bis 2373 hatten sie Tausende von Planeten assimiliert. Dadurch konnten sie Individuen technologische Prothesen verschaffen und ihre inneren Organe mit Nanosonden verändern. Obwohl schon längere Zeit Gerüchte über die Borg in der Föderation kursierten, wurde ihre Bedrohlichkeit erst im Jahr 2365 deutlich, als Picard und die Enterprise-D in der Folge „Zeitsprung mit Q“ von einem ätherischen Wesen, das nur als „Q“ bekannt war, zu einem gigantischen Borg-Würfel gebracht wurden. Die Borg konnten sich nach Belieben an Bord der Enterprise beamen und dabei enorme physische und technologische Stärke demonstrieren.

2366 gelang es den Borg kurzzeitig, Picard selbst zu fangen und zu assimilieren, was der Rasse die Oberhand über die Sternenflotte gab und schließlich in der verheerenden Schlacht von Wolf 359 gipfelte. Die Borg bewiesen ihre Überlegenheit, indem sie eine ganze Flotte von Raumschiffen dezimierten. Während einer mutigen Mission im Borg-Würfel haben Data und Whorf Picard (der nach seiner Assimilation nun Locutus hieß) zurückgeholt und ihn auf die Enterprise zurückgebracht. Obwohl Jean-Luc teilweise in eine Borg-Drohne verwandelt worden war, schaffte der Kapitän es, Data das Wort ‘Schlaf’ zuzuraunen, womit er darauf hinwies, dass sein Androidenanteil den Befehl ‘Schlaf’ an das gesamte Kollektiv weiterleiten konnte, wodurch die Enterprise Zeit hätte, den Würfel zu zerstören. Und mit ein wenig Hilfe von Dr. Beverly Crusher wurde Picard als sein gewohntes philosophisches Selbst wiederhergestellt – obwohl er sich noch daran erinnern konnte, dass er fast in die Fänge des Borg-Schwarms geraten war.

Picard war jedoch nicht das einzige Mitglied der Sternenflotte, das den Klauen der Borg entkommen konnte. Während Star Trek: Voyager wurde Seven of Nine als Borg-Drohne vorgestellt, die nach einer kurzen Allianz mit den Borg zurückgelassen wurde, um ein gefährliches telepathisches Alien zu zerstören, das nur als Spezies 8472 bekannt ist. Man kann durchaus sagen, dass dies das einzige Mal war, dass die Sternenflotte jemals gut mit den Borg zusammengearbeitet hat. Dem Doktor an Bord der Voyager gelang es, 70% der Implantate aus Seven zu entfernen und so gewann sie langsam ihre eigene Persönlichkeit zurück. Nach der zwanzigjährigen Pause vor ihrem nächsten Auftritt in Star Trek: Picard scheint es nun, als würde sie sich in ihrer Haut noch wohler fühlen.

Jean-Luc Picard

Picard ist in über 200 Gebieten exklusiv bei Amazon Prime Video verfügbar (nicht in den USA und Kanada). In den USA steht die Serie exklusiv über CBS All Access zur Verfügung und in Kanada bei den Bell-Media-Sendern Space und Z sowie dem OTT-Service Crave.





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